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Startschuss Transcordilleras

  • Autorenbild: Christoph Janssen
    Christoph Janssen
  • vor 3 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

PS: Ich habe den Artikel vor 2 Wochen verfasst aber komplett vergessen Ihn mit euch zu teilen, mittlerweile ist das Event leider schon vorbei und der nächste Beitrag ist in Arbeit, für eich heisst das schon bald wieder news! :) Es ist soweit: Nach einem hektischen Start ins Jahr – mit bereits vielen Reisen, ersten Rennen und verschiedensten Abenteuern – stehe ich vor dem ersten grossen Highlight der Saison: dem Transcordilleras in Kolumbien.


Bei diesem Event handelt es sich um ein 8-tägiges, selfsupported Gravelrennen durch die Transcordilleras, die zentrale Bergkette Kolumbiens. Neben 40 Grad bei 90 % Luftfeuchtigkeit, eisiger Kälte auf über 3000 Metern über Meer, anspruchsvollen Gravelabfahrten und steilen, endlosen Anstiegen freue ich mich vor allem darauf, ein neues Land zu entdecken – Kultur, Essen, Landschaft und natürlich neue Leute kennenzulernen.


Mein Ziel ist es, einen Spagat zwischen Rennalltag, Trainingslager und Entdeckungsreise mit euch zu teilen und in den nächsten Tagen genauer über meine Erfahrungen, mein Equipment, meine Herausforderungen und Erfolge zu berichten.


Natürlich habe ich mich – wie so oft – optimal auf die Challenge vorbereitet: Insgesamt sage und schreibe 2 Stunden und 8 Minuten auf dem Gravelbike trainiert, per YouTube-Tutorial mein Equipment zusammengestellt und die Routen der 8 Etappen auf meinen Fahrradcomputer heruntergeladen. Dank Leon Bikes und Pädi’s Workshop, meinen beiden Ausrüstern, stand auch mein Bike rechtzeitig bereit – weshalb jetzt ja definitiv nichts mehr schiefgehen kann.


Nebst der organisatorischen Vorbereitung, die ich zugegeben etwas habe schleifen lassen, investierte ich in puncto Physis umso mehr. So verbrachte ich die letzten 16 Tage im Trainingslager in Spanien. Gemeinsam mit gefühlt der ganzen Veloszene lebte und trainierte ich „locked in“ und war erstaunt, welchen Fortschritt ich in dieser kurzen, intensiven Zeit erzielen konnte. Nebst dem Trainingsalltag mit Stretching, Mobility, Krafttraining und den täglichen 4–6 Stunden im Sattel blieb kaum Zeit – und vor allem kaum Energie – für anderes.


Die Zeit, die blieb, investierte ich, um meine Kochkünste wieder aufzufrischen. In den 4 Monaten in China waren meine Kücheneinsätze maximal an einer Hand abzuzählen, was sich auch auf meine Technik auswirkte. Jonas Rapp, der erfolgreiche Bergfahrer aus Deutschland, half tatkräftig mit und zeigte mir zudem die neusten Tricks und Tipps, um den Fettkonsum drastisch zu reduzieren. Wusstet ihr zum Beispiel, dass italienische Salatsauce ganz einfach mit Wasser gestreckt werden kann?


Ich auch nicht. Und ganz ehrlich: Ich bin froh, liegen meine Stärken in der Fläche und nicht am Berg – weshalb auch mein Salat wie bekannt serviert wurde.


Nun gut, ich will mich heute kurz fassen. Neue Updates aus Kolumbien folgen – schaut bitte auch mal auf Instagram vorbei, dort teile ich täglich, was gerade passiert.


In diesem Sinne

Gruess und bis gly




 
 
 

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